Eine neue Nutzerin öffnet Andromeda, um eine Pipeline-Phase oder eine Prognose zu prüfen, und steht vor einer Wand aus Dashboards. Die Plattform bedient mehrere Personas und enthält die Daten hinter den Portfolioentscheiden von Novartis: Pipeline-Phasen, Zielwerte, Prognosen und Erkenntnisse zum Wettbewerb.
Die Daten waren reichhaltig, das Nutzungserlebnis aber zersplittert. Neue Nutzende wussten nicht, wo sie anfangen sollten, und standen vor einer steilen Lernkurve. Die Navigation war unklar und unterschied sich von Persona zu Persona. Features wurden ohne systematisches Feedback von Nutzenden ausgewählt, deshalb war die Umsetzung langsam und zielte auf Arbeit mit wenig Wirkung.
Was liesse eine so dichte Plattform einfach wirken, und wie könnte das Team belegen, dass sich jede Änderung lohnt?
Am Anfang stand eine Diagnose. Bestehende Studien, Feedback und Analytics zeigten die wiederkehrenden Pain Points, heuristische Reviews und moderierte Tests bestätigten sie. Ein Zielbild gab die Richtung vor, eine Matrix aus Wirkung und Aufwand, gemeinsam mit dem Produktteam verantwortet, die Reihenfolge. Fünf Prinzipien brachten Produkt, Design und Engineering auf eine Linie. Die Releases kamen in Phasen, mit einer für jede Persona überarbeiteten Informationsarchitektur. Der Customer Experience Index stieg messbar.
Lead UX Strategist. Ich leitete die UX-Strategie für Andromeda: Audit und Synthese bestehender Research-Ergebnisse, heuristische Evaluation, moderierte Tests, das Zielbild und fünf Designprinzipien. Mit dem Produktteam baute ich den Priorisierungsprozess auf, dazu die UX-Stufen, die jede Verbesserung vom Design bis zum getesteten Release führten.








